Korrektur durch eine Bisshebung

Ziel einer Bisshebung durch das Team der Zahnarztpraxis Bärenklau in München ist es, eine durch Abrasion oder Zahnverlust entstandene Senkung des Bisses zu korrigieren. Diese sogenannte prothetische Bisshebung erfolgt idealerweise mittels Keramik, in seltenen Fällen auch über eine Aufbiss-Schiene.
Um zu klären was bei der Bisshebung passiert, ist es wichtig zu wissen, was eigentlich unter dem „Biss“ zu verstehen ist. Der Biss, die Kauberührung der Zähne bzw. das Aufeinandertreffen der oberen und unteren Zahnreihen, sichert seit langer Zeit vielen Lebewesen das Überleben auf der Erde – schließlich dient der Biss z.B. beim Menschen dazu, mundgerechte Portionen von Nahrung abzutrennen. Ohne „Biss“ könnten zahlreiche Tiere weder ihre Beute festhalten noch Nahrung aufnehmen. Kein Wunder, dass sich das Wort „Biss“ auch in der deutschen Sprache als Synonym für „Überlebenskunst durch Zähigkeit“ geformt hat – ohne perfektes Zusammenwirken der Zähne des Ober- und Unterkiefers gibt es sehr rasch Qualitätseinschränkungen. Daraus wird ersichtlich, wie wichtig ein richtiger Biss und ggf. eine Bisshebung sein können.

Bisshebung: Nachfrage durch junge Menschen

Druckgefühl am Kopf und/oder teilweise massive Hals-, Nacken- oder Schulterverspannungen – das alles kann auf eine Funktionsstörung des Gebisses und die Notwendigkeit einer Bisshebung hindeuten. Eine Bisshebung kann im Laufe von Jahren erforderlich werden, wenn Zahnsubstanz etwa durch nächtliches Zähneknirschen und damit erfolgenden Abrieb (Abrasion) verloren gegangen ist. Wenn Zähne beispielsweise dann vorne komplett abgerieben sind, findet kein richtiges Abbeissen mehr statt. Essstörungen oder Fehlernährung und häufige Säureangriffe auf die Zahnsubstanz sind ein weiterer Grund für eine folgende Funktionsstörung des Gebisses durch einen teilweisen Verlust der Bisshöhe. Hier kann eine Bisshebung entgegen wirken – natürlich im Verbund mit einer eventuellen Ernährungsumstellung.
Ein vergrößerter Überbiss oder Tiefbiß der oberen Schneidezähne über die unteren Schneidezähne kann ebenfalls eine Bisshebung notwendig machen. Normalerweise beißen die oberen Schneidezähne etwa 2-3 mm über die unteren Schneidezähne – bei bis zu 6 % der Patienten aber beträgt der vergrößerte Frontzahnüberbiss bis zu 6 mm. Übrigens sind nach Beobachtungen der Zahnärztekammern immer mehr junge Erwachsene von diesem sogenannten Tiefbiss betroffen und fragen in manchen Fällen eine professionelle Bisshebung nach. Der Grund: oft wurde das Problem während der Wachstumphase in der Jugend nicht hinreichend angegangen -etwa bei Zahnfehlstellungen- oder besagte ungesunde Ernährungswohnheiten bzw. Essstörungen und damit verbunder Verlust von Zahnsubstanz, die zunehmen.

Wer für eine Bisshebung zuständig ist

Ziel einer prothetischen Bisshebung durch das Team der Zahnarztpraxis Christian Bärenklau ist es, den „Urzustand“ wieder herzustellen – also jenen Normalbiss, über den jeder Patient zu einem bestimmte Zeitpunkt verfügte, ehe sich der Biss z.B. durch Zähneknirschen oder Abnutzung einiger oder aller Zähne änderte. Zahnarzt Christian Bärenklau konzentriert sich bei der Bisshebung auf den Wiederaufbau der Zahnsubstanz: Betrachtet man die Zähne des Ober- und Unterkiefers als Einheit, geht es darum, mit der Bisshebung die optimale Zentrik dieser Einheit wieder herzustellen. Eine Behandlung durch das Zahnarztteam Christian Bärenklau macht dann Sinn, wenn der Tiefbiss nicht mehr durch Zahnbewegungen korrigiert werden kann. Eine Kieferorthopäde bzw. Kieferchirurg ist für alle anderen Ursachen wie z.B. Kieferanomalien zuständig; dabei kann z.B. der betroffene Kieferknochen durch eine chirurgische Operation in die korrekte Position gebracht werden.

Was passiert bei einer Bisshebung?

Am Anfang der ca. 3 bis 6 Monate dauernden Bisshebung steht also zunächst der gründliche Check, bei dem auch zu klären ist, ob z.B. die Kaumuskulatur zufriedenstellend arbeitet und alle Kiefergelenke in Ordnung sind. Nach der Eingangsuntersuchung erstellt das Praxisteam einen sogenannten Heil- und Kostenplan für die Bisshebung, in welchem alle Maßnahmen festgelegt sind. Sehr wichtig ist dem Team um Zahnarzt Christian Bärenklau dabei, dass auch eine Lösung gefunden wird, die „gut aussieht“ – je nach Schädigung kann ein Zahn im Zuge einer Bisshebung immerhin auf runde 75-100 Prozent seiner ursprünglichen Länge aufgebaut werden; ggf. können danach auch Veneers eingesetzt werden. Dies soll an dieser Stelle aber keine Allgemeingültigkeit haben – bei jedem Patienten und jeder Patientin gibt es andere Voraussetzungen, die vor der Bisshebung zu klären sind! Vereinfacht gesagt wird in der Folge Zug um Zug der optimale Biss wieder hergestellt – im Einzelfall kann dies beispielsweise dadurch geschehen, dass Zähne zunächst durch ein Langzeitprovisorium für ca. 3-6 Monate aufgebaut werden. Bewährt sich dieses Provisorium erfolgt dann die endgültige Bisshebung in einer keramischen Lösung. In einigen Fällen kann als (vorläufige) Abhilfe eine Aufbissschiene zum Einsatz kommen – je nachdem, welches Ergebnis der gründliche Check durch das Team Bärenklau ergab und welche Therapie im gemeinsamen Beratungsgespräch mit dem Patienten festgelegt wird.