Die Möglichkeiten der PST

Was die Pinholesurgicaltechnique ermöglicht

Studien zur Pinholesurgical Technique am Silikonmodell: zwei Tage lang harte Arbeit
Studien zur Pinholesurgical Technique am Silikonmodell: zwei Tage lang harte Arbeit

Wie ist der Heilungsverlauf nach einem Pinholesurgicaltechnique-Eingriff? Kann der Zahnarzt die Pinholesurgicaltechnique auch für starke Raucher oder zur Anwendung bei Implantaten empfehlen? Solche und viele andere Fragen beantwortete Christian Bärenklau bei seinem Gastvortrag und zweitägigen Anwenderseminar – und zwar dort, wo die Pinholesurgicaltechnique (PST) erfunden wurde, in Los Angeles, in den Räumlichkeiten ihres Erfinders Dr. John Chao. Das Interesse war „riesig, denn die PST startet zurzeit richtig durch“, so Christian Bärenklau. Mit mehr als einem Dutzend gänzlich anonymisierten Fällen stellte er dem Publikum aus aller Welt nahezu das gesamte Anwenderspektrum der Pinholesurgicaltechnique vor.

Die PST auf dem Vormarsch

Ob Asien, Europa oder Amerika – die meisten Erdteile waren im Fachpublikum vertreten. Und das Fazit von Christian Bärenklau kann eindeutiger nicht sein:“Die Pinholesurgicaltechnique ist, als anerkannte wissenschaftliche Methode zur Zahnfleischrekonstruktion, enorm auf dem Vormarsch.“ Umso mehr freut sich der Münchner Zahnarzt darüber, dass er als erster Speaker von Overseas in Los Angeles über seine PST-Fälle berichten durfte.

Neueste Erkenntnisse zum Zahnfleischlifting

Wichtig sei es gewesen, in das zweitägige PST-Seminar auch umfangreiche Gesprächsrunden und Anwenderübungen etwa am Silikonmodell einzubauen. Schließlich wird die Pinholesurgicaltechnique ständig verfeinert. So ergänzte Dr. John Chao den Fragenteil um seine neuesten Erkenntnisse im Hinblick auf die Zahnfleisch-Abdeckung sogenannter Schwarzer Dreiecke. Ein weiteres wichtiges Thema war auch, wie man die Pinholesurgical Technique bei Knirschern erfolgreich anwendet.

PST am Fallbeispiel vorgeführt

Umfangreiche PST-Fallbesprechungen mit den Teilnehmern gab es in den dichten Morning Sessions – als Grundlage dienten hier anonymisierte Röntgenbilder und Fotos. Und „ja“ lauteten die Antworten auf die eingangs gestellten Fragen: Sowohl für Raucher als auch zur Abdeckung des Zahnfleischs bei Implantaten ist die Pinholesurgical Technique geeignet. In beiden Fällen müsse, so Dr. John Chao in seinem Statement, gegebenenfalls allerdings auf die geminderten Erfolgsaussichten hingewiesen und vor dem Eingriff eingehend beraten werden.

Der heiße Draht zu Dr. John Chao

Die PST ist unglaublich vielseitig – und das Wissen um das „Zahnfleischlifting“ entwickelt sich ständig weiter, „so dass wir natürlich nicht auf unseren jetzigen Erkenntnissen stehen bleiben werden“, sagte Christian Bärenklau. Neue Kontakte, ein vertiefter Austausch zwischen den Kolleginnen und Kollegen – das ist ein wichtiges Ergebnis des Seminars. Der ohnehin „heiße Draht“ des PST-Pioniers Christian Bärenklau zu PST-Erfinder Dr. John Chao „wurde noch einmal deutlich ausgebaut“. So tauschten sich beide – nur wenige Tage nach Rückkehr von Christian Bärenklau in München – gleich wieder über einen besonders komplizierten PST-Fall in einer Telefonkonferenz aus.

Wie kommuniziert man „Pinholesurgicaltechnique“?

Mit dabei war übrigens auch Christina Bärenklau, in der Praxis zuständig für Marketing und das Praxismanagement. „Wie kommuniziert man ein so schwieriges Thema wie die Pinholesurgical Technique so, dass es der Patient versteht?“ Diese und viele weitere Fragen beantwortete sie anhand von Zahlen – und natürlich vielen Beispielen aus dem umfangreichen Praxisalltag und den Anfragen der Interessenten aus ganz Europa.