Pinhole Surgical Technique – für wen?

Zahnfleischlifting bzw. Zahnfleischaufbau nach der patentierten Pinholesurgicaltechnique Infos (PST) von Dr. John Chao (Los Angeles, USA) kommt prinzipiell für alle Patienten in Frage, die unter Zahnfleischrückgang leiden. Wichtigstes Gebot: für ein Zahnfleischlifting mit der PST muss noch genug gesunde Knochensubstanz vorhanden sein. Und: Es darf kein entzündlicher Prozess im Mundraum bestehen. Zahnfleischrückgang kann entstehen durch:

  • Parodontose
  • Zähneknirschen/Pressen
  • kieferorthopädische Behandlungen
  • falsche Zahnputztechnik
  • Rauchen
  • schlechte Zahnhygiene
  • Abrieb durch Zungen- oder Wangenpiercings
  • erbliche Faktoren
  • Hormonelle Veränderungen

Bevor Sie über ein Zahnfleischlifting nachdenken sollten Sie:

  • Fachärztlichen Rat beim Praxisteam der Zahnarztpraxis Bärenklau einholen
  • Klären, inwieweit entzündliche Prozesse vorliegen, die zunächst gestoppt werden müssen
  • Im Rahmen der Untersuchung klären, ob eine der anderen oben genannten Ursachen vorliegt und inwieweit diese kuriert werden können bzw. müssen
  • Ggf. eine Professionelle Zahnreinigung durch das Praxisteam Bärenklau vornehmen lassen
  • Sich vor Augen führen dass ein Zahnfleischlifting nach der patentierten „Nadelöhr-Methode“ von Dr. John Chao (Los Angeles) eine höchst individuelle und handwerklich anspruchsvolle Maßnahme darstellt, die in München vom Anwender Christian Bärenklau angeboten wird und mit Kosten verbunden ist, die privat zu tragen sind

Pinhole Surgical Technique: gute Basis

Eine wesentliche Grundvoraussetzung für erfolgreiches Zahnfleischlifting nach der Pinhole Surgical Technique: Es sollte die Kiefer-(Alveolarknochen) Basis für eine PST-Anwendung ausreichend vorhanden und solide sein – für jeden, der von sichtbarem Zahnfleischrückgang betroffen ist, heißt dies, lieber schnell zu handeln als noch lange zu warten. Sehr wichtig ist auch, dass sowohl akute als auch chronische entzündliche Prozesse im Mundraum nicht nur gestoppt, sondern ausgeheilt sind. Einer Parodontose sollte zuvor Einhalt geboten sein. Man sieht bereits, dass eine Vielzahl von Voraussetzungen gegeben sein müssen, damit ein Zahnfleischlifting den gewünschten Erfolg mit sich bringt: stabile Gingiva, die ihre Schutzfunktion wahrnimmt und zugleich ein ästhetisch ansprechendes Lächeln ermöglicht.

Rezessionsklassen nach Dr. Miller

Für Zahnfleischlifting-Spezialist Christian Bärenklau ist es wichtig, vor einem Eingriff mit der Pinhole Surgical Technique festzustellen, wie weit das Zahnfleisch bereits zurück gegangen ist. Wie erfolgversprechend ist die „Zahnfleisch-Reparatur“ mit der PST? Hilfreich bei der Beantwortung dieser Frage ist eine Klassifikation, die der US-Zahnarzt Dr. Preston D. Miller 1985 aufstellte – die sogenannten Miller-Klassen.

Miller: Klasse 1 bis Klasse 4


Allgemeinverständlich ausgedrückt umfasst Klasse 1 eine leichte/mittlere Rezession der Gingiva. Eine vollständige Zahnhalsabdeckung und Verdickung des Zahnfleischs ist mit dem Zahnfleischlifting nach der Pinhole Surgical Technique möglich und die Prognosen sind sehr gut. Auch bei Miller-Klasse 2 ist, obwohl die Rezession etwas fortgeschritten ist, noch ein guter Erfolg durch Zahnfleischlifting nach der Pinhole Surgical Technique möglich, da kaum Knochen betroffen ist. Auch hier ist die Verdickung des Zahnfleischs erwünscht, um einem weiteren Zahnfleischrückgang Einhalt zu gebieten. Miller-Klasse 3 ist gekennzeichnet durch einen deutlicheren Gewebeverlust („partieller Verlust der Interdentalpapille“) und einen teilweise Verlust des darunter liegenden Knochens. Die Wurzeloberfläche bzw. der Zahnhals kann noch abgedeckt werden, allerdings nur bis zur bestehenden Zahnfleisch-Knochenlinie. Die verloren gegangene Interdentalpapille kann nicht wieder hergestellt werden. Ein Zahnfleischlifting nach der Pinhole Surgical Technique ist immer noch mit guten Prognosen möglich. Bei Miller-Klasse 4 hingegen sind nicht das den Zahn umgebende Zahnfleisch und die Papille unrettbar verloren, sondern auch der darunter liegende Alveolarknochen geschädigt. Hier bleibt genau zu überlegen, was unternommen werden kann. Eine Festigung bzw. Verdickung zur Stabilisierung der Situation ist möglich. Ein kompletter Wiederaufbau jedoch nicht.

Was kostet ein Zahnfleischlifting?

Die Frage nach den Kosten eines Zahnfleischliftings nach der Pinhole Surgical Technique gehört wohl zu den meist gestellten – sowohl am Telefon als auch in unseren Praxisräumen. Gleich vorweg sei gesagt: Sie lässt sich geradeheraus nicht präzise beantworten. Es gibt keinen „Bausatz“ für ein erfolgreiches Zahnfleischlifting nach der Pinhole Surgical Technique, der sich genau quantifizieren und in einen Kostenmodus überführen ließe – leider. Im Gegenteil. Es kommen Situationen vor, in denen das Zahnfleischlifting nach der Pinhole Surgical Technique bei drei Zähnen kostenintensiver sein kann als bei fünf oder sechs – es lässt sich hier also weder eine Faustformel noch eine Schätzung abgeben. Möglich wird ein Heil- und Kostenplan erst nach einem ausführlichen und gründlichen, selbstverständlich unverbindlichen Beratungsgespräch mit Zahnarzt Christian Bärenklau.

Pinhole Surgical Technique: Kosten je nach individuellen Voraussetzungen

Warum? Ein Zahnfleischlifting nach der Pinhole Surgical Technique ist eine höchst individuelle Maßnahme. Zwar ist die Pinhole Surgical Technique nach Dr. John Chao eine patentierte und standardisierte, hoch wirksame Anwendungstechnik. Doch hängt ein Zahnfleischlifting von extrem vielen individuellen Faktoren ab: Wie gestaltet sich der Eingriff – wie weit ist das Zahnfleisch bereits zurückgegangen, wie gut zugänglich sind die geschädigten Gingiva-Partien, wie viel Material muss für das Zahnfleischlifting verwendet werden, wie viele gesunde Nachbarzähne sind womöglich vorhanden, welche entzündlichen Prozesse müssen zuvor gestoppt werden – und viele weitere Fragen mehr. Das Team der Praxis Bärenklau hat natürlich Verständnis dafür, dass Sie die genauen Kosten eines Zahnfleischliftings gerne vorab wüssten – zumal ein Zahnfleischlifting eine Maßnahme ist, die von den Patienten selbst zu tragen ist, weil die gesetzlichen Krankenkassen sich nicht an den Kosten beteiligen.

Video: Vergleich zwischen Zahnfleischlifting nach der Pinholesurgicaltechnique und herkömmlicher Zahnfleischrestaurantion: